Aven d’Orgnac: Spannender Gang in die Unterwelt der Ardèche

Grotte d'Aven d'Orgnac,  Ardèche
Grotte d’Aven d’Orgnac, Ardèche (© Crobard – Fotolia.com)

Nahe des Dorfes Orgnac-L’Aven geht es ab in die Unterwelt… Die Höhle Aven d‘ Orgnac (www.orgnac.com/visite-grotte-ardeche.php) nahe der Ardèche wartet auf ihre Besucher, Höhlentouristen und Speleologen. 1935 wurde die Höhle von einem Forscherteam entdeckt, das die Gegend um den Fluss Ardèche erkundete. Die Karsthöhle wurde 1938 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und im Laufe der Jahre kräftig auch durch neu entdeckte Höhlenteile erweitert. Hier wartet ein echtes Abenteuer auf diejenigen, die sich den europäischen Untergrund zu Eigen machen wollen. „Aven d’Orgnac: Spannender Gang in die Unterwelt der Ardèche“ weiterlesen

Grasse, die Hauptstadt des Parfüms

Die Altstadt von Grasse, Provence, Frankreich
Die Altstadt von Grasse, Provence, Frankreich (© Gérard LEMAIRE – Fotolia.com)

Wenn man von der Provence spricht, dann haben die meisten Menschen gleich Bilder von großen blauen Lavendelfeldern vor Augen. Aber die Provence kann auch ganz anders aussehen. Es gibt dort auch steile Berghänge mit schmalen Straßen, wo weit und breit kein einziges Lavendelfeld zu sehen ist. Diese Region gehört zu den französischen Seealpen und hier liegt die berühmte Stadt Grasse, etwa 20 Kilometer nördlich von Cannes.

Grasse – Stadt der Düfte

Spätestens seit der Verfilmung des Romans „Das Parfüm“ von Patrick Süskind ist die Stadt Grasse einem weiten Publikum bekannt geworden. „Grasse, die Hauptstadt des Parfüms“ weiterlesen

Das Elsass – eine Region mit Charme

Klein-Venedig: Colmar , Elsass, Frankreich
Colmar , Elsass, Frankreich (© David Espin – Fotolia.com)

Im Osten Frankreichs befindet sich das Elsass. Es grenzt im Süden an die Schweiz, im Westen an den Franche-Comté sowie im Norden und Osten an die Bundesrepublik. Die Region Alsace in der heutigen Form wurde erst 1973 geschaffen. Der Verwaltungsbezirk hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich, die Oberhoheit schwankte zwischen Deutschland und Frankreich, sodass sich die Kultur der beiden Länder in der Grenzregion stark vermischte. „Das Elsass – eine Region mit Charme“ weiterlesen

Mehr als nur heiße Luft: eine Fahrt mit einem Heißluftballon über der Ardèche

Montgolfières - Heissluftballons über den Bergen der Ardèche
Montgolfières – Heissluftballons über den Bergen der Ardèche (Foto: © Bernard 63 – Fotolia.com)

Montgolfière ist der Name des ersten Heißluftballons, der im Jahr 1783 von seinen Erfindern, den beiden Brüdern Montgolfière, vorgestellt wurde. Noch heute kann man die Ideen der beiden Brüder und zahlreiche interessante Exponate im Papier-Museum Canson & Montgolfier in Annonay bestaunen.
Jedes Jahr im Juni gedenkt man der beiden Brüder in Annonay übrigens und feiert ein berauschendes Fest mit herrlichen Kostümen und unzähligen bunten Heißluftballons. Wer sich seine Reisezeit in die Ardèche also aussuchen kann, sollte diese Region im Monat Juni besuchen.

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Maler in der Provence – das Land der Farben und des Lichts

Saint-Paul-de-Mausole, Saint-Rémy-de-Provence
Saint-Paul-de-Mausole, Saint-Rémy-de-Provence (Foto: istockphoto.com)

Die Winter in Paris sind kalt und grau, das feuchte Klima schlägt auf das Gemüt und färbt die Seele trüb. So, oder so ähnlich haben Maler aller Generationen das hektische Leben in der französischen Hauptstadt empfunden. Welche Wohltat war es für sie, wenn sie dem grauen Norden entfliehen konnten, um das ruhige Licht und die intensiven Farben im Süden des Landes studieren zu können. Auf diese Weise ist eine sehr enge Wechselwirkung zwischen der Mittelmeerküste und der Capitale im Norden entstanden. Die Maler benötigten den intensiven Austausch mit ihren Kollegen in den Cafés, Galerien und Museen der Großstadt, um sich austauschen und inspirieren zu können. Gleichzeitig konnte keiner von den großen Künstlern des Impressionismus oder Expressionismus auf die sonnigen, flirrenden Farben der Provence verzichten. Hier, in ihren Refugees und Ateliers haben sie die Farben und das Licht getankt, die sie dann mit Hilfe ihrer Bilder in den Norden transportierten. „Maler in der Provence – das Land der Farben und des Lichts“ weiterlesen

Urlaub mit Genussmagie und Esskapaden -ein kulinarisches Kaleidoskop à la Ardéche

Ratatouille
Ratatouille (© Lulu Durand – Fotolia.com)

Für Verliebte hängt der Himmel bekanntlich ja voller Geigen. Für in der Ardéche urlaubende Südfrankreichbesucher hingegen hängt der Himmel voller kulinarischer Genüsse, die, den Klängen eines ganzen Orchesters gleich, zum geschmackvollen Verlieben einladen. Vergessen seien für einen Moment Gedanken an Gazpacho, Sushi, Rohkostteller oder gar Fastfood. Warum nicht einmal leben wie Gott im Land der Trikolore, warum nicht genießerisch schwelgen auf einer Reise zwischen Provence, dem Languedoc und jener Ardéche-Region, die sich als das „wilde Herz Frankeichs“ für feinschmeckende Gäste mitsamt seiner GENUSSmagie und den interessanten ESSkapaden einer regionalen Frischeküche empfiehlt?

Leuchtend gelber Bergginster, blaue Lavendelfelder – alles strömt einen so starken Duft aus, das man auch mit geschlossenen Augen weiß: Man ist in der Provence. Und damit in einer Region, deren Olivenöle zu den besten der Welt zählen. Das sanfte, goldgelbe Öl verträgt sich hervorragend mit Knoblauch, erhält den vollen Eigengeschmack der zumeist bewusst einfach zubereiteten Speisen – von Aïoli über safrangelbe Fischsuppe bis hin zu Gemüsegerichten, die in der berühmten Ratatouille gipfeln – jenen für die Region typischen „accent du soleil“. „Urlaub mit Genussmagie und Esskapaden -ein kulinarisches Kaleidoskop à la Ardéche“ weiterlesen

Lavendel – Magie eines Duftes im Land des Lichts

Lavendel in der Provence, Frankreich
Lavendel (© Alexi TAUZIN – Fotolia.com)

Der Blick über ein blühendes Lavendelfeld ist sicher eine der schönsten Urlaubserinnerungen, die man aus Südfrankreich mit nach Hause nehmen kann. Das kräftige Lila der Blüten ist eine Wohltat für die Augen und der betörende Duft dieser für diese Region so typischen Pflanze erquickt den Geist und die Seele. Doch die Lavendelpflanze verspricht mehr als nur ein sinnliches Erlebnis. „Lavendel – Magie eines Duftes im Land des Lichts“ weiterlesen

Die blutige Herberge im Keltenland: Die „Auberge Rouge“ (L´Auberge de Peyrebeille) bei Aubenas

Guillotine
Guillotine (© Eric BOULANGER – Fotolia.com)

Eine möglichst isolierte, aber dennoch strategisch günstig und möglichst inmitten dunkler Wälder gelegene, gerne in altem Natursteingemäuer untergebrachte, von zwielichtiger Kundschaft aufgesuchte und nur wenig vertrauenswürdigem Wirtspaar betriebene Herberge gehört zu einem der klassischen, populären und in der europäischen trivialen Literatur vielfach benutzten Schauplätze des kriminellen und zumeist recht blutigen Geschehens. „Die blutige Herberge im Keltenland: Die „Auberge Rouge“ (L´Auberge de Peyrebeille) bei Aubenas“ weiterlesen

Reiterreisen in der Provence und Camargue

Reiter in Südfrankreich, Camargue
Reiter in Südfrankreich, Camargue (© PHB.cz – Fotolia.com)

Die Provence – allein der Klang des Namens beschwört Urlaubsgefühle herauf. Man sieht unwillkürlich azurblaues Meer, feinsandige Strände, faszinierende Landschaft, schwarze Stiere und weiße Pferde vor dem geistigen Auge. Die Provence und die Camargue – das sind Begriffe, die Reiterherzen höher schlagen lassen. Hier locken Weite und unberührte Natur, hier werden Reiterträume wahr. Glücklicherweise findet der ambitionierte Reiter ein ausgesprochen facettenreiches Angebot vor und kann aus einer breiten Palette wählen. „Reiterreisen in der Provence und Camargue“ weiterlesen

Das Vivarais – touristisches und önologisches Kleinod in der Rhône-Alpes-Region

Weinflaschen
© Dario Lo Presti – Fotolia.com

Im Südosten Frankreichs gelegen wartet das Département Ardèche sowohl mit touristischen als auch mit önologischen Attraktionen der besonderen Art auf. Die Region ist nach dem Fluss Ardèche benannt, der sich seinen Weg durch eindrucksvolle Täler und Schluchten bannt, um nach 125 Kilometern Flusslauf mit seinen Gewässern die Rhône zu speisen. Nicht weniger eindrucksvoll sind die sich auf nahezu 650 Hektar Anbaufläche erstreckenden Côtes du Vivarais, deren Weine unter Kennern ein außerordentlich hohes Ansehen genießen. Die Weinanbauregion trägt zwar schon seit den 1960er Jahren die Vin Délimité de Qualité Supérieure-Bezeichnung (VDQS), darf aber erst seit 1999 den Namen AOC (Appellation d’Origine Contrôlée) einsetzen.
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